Was Hänschen nicht lernt...

 

Wenn Eltern lernen sich selbst zu lieben, lernen ihre Kinder, dass auch sie dies dürfen.

Die Vorbereitung auf das spätere Verhalten der Kinder beginnt bei der Geburt. Aggression, Gewalt, Generationenkonflikte und Vorurteile gegenüber Minderheiten sind nicht in der Persönlichkeit eines Menschen angelegt, sondern angelernte Muster, die kritiklos und unreflektiert von Vorbildern übernommen werden. Wenn Eltern keine andere Realität kennen, erziehen sie ihre Kinder entsprechend. Starke Eltern haben starke Kinder.

 

In der Pubertät sind Störungen oft schon verfestigt, Veränderungen sind schwierig. Statt die Eltern zu belehren und die Kinder zu drillen, statt Schuldzuweisungen und Machtspielen soll gegenseitiges Verständnis entwickelt werden. Statt Eltern und Kindern zu sagen, was sie tun sollen, vertraue ich darauf, dass sie das Richtige tun, wenn sie einander verstehen.

 

Im Gruppenprozess werden schädigende, oft unbewusste Verhaltensweisen leichter wahrgenommen, die Gemeinsamkeit hilft eigene Wege zu finden und diese zu gehen. Neue Strategien werden erlernt und im geschützten Rahmen trainiert. Erfolgserlebnisse durch miteinander reden, lachen, spielen!

 

Es ist Prävention gefordert statt Therapie, denn vorbeugen ist besser und billiger als heilen!